{"id":4831,"date":"2021-07-13T15:16:23","date_gmt":"2021-07-13T13:16:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wlappe.com\/?p=4831"},"modified":"2021-08-11T11:03:39","modified_gmt":"2021-08-11T09:03:39","slug":"warum-liebe-ich-das-schaffen-so-sehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wlappe.com\/de\/2021\/07\/warum-liebe-ich-das-schaffen-so-sehr.html","title":{"rendered":"Warum liebe ich das Schaffen so sehr?"},"content":{"rendered":"<p>Vielleicht war das das erste Thema, \u00fcber das ich sprechen m\u00f6chte. Aber ich habe viel geschrieben und immer noch nicht erkl\u00e4rt. Ehrlich gesagt habe ich nicht eine richtige Antwort gefunden. Wenn ich alles lese, finde ich mehr Schwierigkeiten als erwartet, und einen Prozess, der nicht immer befriedigend ist.<\/p>\n<p>Ich glaube, dass die richtige Faszination daraus kommt, <strong>etwas zu kreieren<\/strong>. Etwas in der Realit\u00e4t sehen, was nur eine Idee war. Das kommt auch von unserer digitalen Welt. Ich liebe auch Technologie und ich habe nichts gegen Digitales, aber w\u00e4hrend meiner ganzen Karriere habe ich fast nichts anderes als E-Mails, und Powerpoints gemacht. Damit gibt es kein Gef\u00fchl von Lebenswerk.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4837\" src=\"https:\/\/www.wlappe.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/first_project-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"85%\" height=\"85%\" srcset=\"https:\/\/www.wlappe.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/first_project-scaled.jpg 2560w, https:\/\/www.wlappe.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/first_project-300x161.jpg 300w, https:\/\/www.wlappe.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/first_project-1024x550.jpg 1024w, https:\/\/www.wlappe.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/first_project-768x413.jpg 768w, https:\/\/www.wlappe.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/first_project-1536x825.jpg 1536w, https:\/\/www.wlappe.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/first_project-2048x1100.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/p>\n<p>Es ist auch etwas <strong>Kreatives<\/strong>, ich denke nicht viel dar\u00fcber, aber die Leute finden MotionLab immer wie eine kreative Lage und Inspirationsplatzt. Ich bin mehr fokussiert auf den industriellen Blick, aber Kreativit\u00e4t ist definitiv da.<\/p>\n<p>Und es ist eine Art <strong>Handwerk<\/strong>. Nun, so viel ist mit Computer gemacht, aber es ist etwas Handwerk am Anfang und am Ende. Ich fange immer mit dem Zeichnen von der ersten Idee an, absolut klassisch: Bleistift und Papier, und danach in den Computer. Und am Ende, drucken, schneiden, die Materialien w\u00e4hlen, und die letzte Fertigung ist ein kompletter handwerklicher Prozess.<\/p>\n<p>Etwas \u00c4hnliches passiert mit <strong>Entwicklung<\/strong>. Es ist nur digital, aber damit hast du das Gef\u00fchl etwas gemacht zu haben, ein Komplettes Produkt mit voll Funktionalit\u00e4t. Ich finde etwas \u00e4hnlich das Kochen. Es ist etwas Kreatives, mit den H\u00e4nden gemacht, mit einem Endprodukt und dieses Mal ohne einen Computer.<\/p>\n<p>Ich finde oft diese Faszination bei anderen Leuten. <strong>Makers<\/strong> sind oft Leute, die etwas seit Kindheit bauen. Nicht genau das f\u00fcr mich, ich hatte nicht oft Modelle oder etwas \u00c4hnliches gemacht, aber ich hatte immer Lust zum Zeichnen und zu den Werkst\u00e4tten.<\/p>\n<p>Es gibt ein gemeinsamer Punkt in allen diesen Beispielen, <strong>etwas komplett zu machen<\/strong>. In einer komplexen Welt, und komplexer jeden Tag, sehr oft sehen wir die Ergebnisse von unserer Arbeit nicht. Das ist gut bekannt als eine Frustration f\u00fcr Mitarbeiter bei gro\u00dfen Unternehmen. Sehr oft sind wir nur ein Glied in einer Kette und das ist nicht sehr befriedigend.<\/p>\n<p>Am Ende \u201eDingen zu kreieren\u201c ist <strong>Ingenieurwesen<\/strong> f\u00fcr mich. Ein Problem l\u00f6sen mit etwas Neues kreiert. Etwas Wichtiges f\u00fcr Ingenieure, was and der Universit\u00e4t oft verloren geht. Ein Ort wie MotionLab und ein Maker Mentalit\u00e4t ist der perfekte Zusatz von einem Technik Studium, und es ist auch eine gro\u00dfe Motivation f\u00fcr Studenten.<\/p>\n<p>Vielleicht gibt es keinen Grund f\u00fcr diese Leidenschaft, und das ist was mit <strong>Berufung<\/strong> passiert. Etwas zieht dich an und startet eine Kuriosit\u00e4t. Und wenn du mehr entdeckst, vielleicht findest du es faszinierend. Dann sind Arbeit, Stunde, Probleme egal, am Ende ist nicht nur das Ergebnisse wichtig, es ist der Entdeckungsprozess was wichtiger und interessanter ist. Dann hast du eine Berufung gefunden.<\/p>\n<p>Konklusionen:<\/p>\n<ul>\n<li>Vielleicht kann es keine Konklusion geben, um eine Berufung zu erkl\u00e4ren. Etwas ist f\u00fcr dich attraktiv und das ist alles. Andere finden vielleicht das Gleiche kompliziert, unproduktiv und eine Zeitverschwendung.<\/li>\n<li>Etwas von Anfang an zu machen und ein reales Ergebnis zu sehen, ist heute nicht \u00fcblich. Und das ist befriedigend.<\/li>\n<li>Wenn dieses Produkt aus echten Atomen und nicht aus Bits besteht, ist es noch besser.<\/li>\n<li>Sehr wahrscheinlich ist das, was Ingenieure von der Universit\u00e4t erwarten, und wir haben viel Theorie gelernt, und leider weniger Maschine benutzt. Eine Kombination kann die Frustration reduzieren.<\/li>\n<li>Es gibt eine gute Balance zwischen Lernen und etwas Lohnenswertes mit nicht viel Anstrengung, und das ist eine Motivation, mehr zu lernen.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vielleicht war das das erste Thema, \u00fcber das ich sprechen m\u00f6chte. Aber ich habe viel geschrieben und immer noch nicht erkl\u00e4rt. Ehrlich gesagt habe ich nicht eine richtige Antwort gefunden. Wenn ich alles lese, finde ich mehr Schwierigkeiten als erwartet, und einen Prozess, der nicht immer befriedigend ist. 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